Nationalparks & Schutzgebiete Vulkaneifel
Der Naturpark und Geopark Vulkaneifel liegt im westlichen Teil der Eifel und präsentiert mit zahlreichen Maaren und Vulkanen ein spannendes Stück Erdgeschichte. Die Region ist als UNESCO-Geopark zertifiziert und als Naturpark geschützt. Der Landschaft können die Besucherinnen und Besucher auf unterschiedliche Art und Weise auf die Spur kommen. Mit dem Auto gelingt dies auf der Deutschen Vulkanstraße, die den Laacher See mit der Vulkaneifel verbindet. Entlang der Ferien- und Erlebnisroute gibt es eine Vielzahl von vulkanischen Überresten wie Schlackenkegel, Maare, Lavaströme, Dome und sprudelnde Quellen zu entdecken. In Museen, Bergwerken und Infozentren wird das feurige Erbe dargestellt.
In die Erdgeschichte eintauchen können die Gäste des Natur- und Geoparks auch auf einem der zahlreichen Wanderwege durch die Vulkaneifel. Der Eifelsteig verläuft von Aachen über Daun nach Trier. Der Wasserfall Dreimühlen und zahlreiche Maare liegen auf dem Abschnitt durch die Vulkaneifel. Die Vulkaneifelpfade erschließen weitere landschaftliche Höhepunkte. Das Naturschutzgebiet Eishöhlen und Fischbachtal Birresborn kann auf dem Geo-Rundweg Birresborner Eishöhlen entdeckt werden. Die Eishöhlen sind im Winter ein wichtiges Refugium für Fledermäuse und daher nur im Sommer für den Publikumsverkehr geöffnet. Das Naturschutzgebiet Gerolsteiner Dolomiten oberhalb des Kylltals bei Gerolstein lässt sich auf dem Felsenpfad erkunden.
Wissenshungrige lernen im interaktiven Eifel-Vulkanmuseum in Daun alles über vulkanische Phänomene und Aktivitäten. Für geologisch Interessierte ist der Vulkanerlebnispark Mosenberg erste Anlaufstelle, um mehr über den Vulkanismus der Eifel zu erfahren. Durch den Abbau von Lavasand am Mosenberg wurde der Querschnitt des Vulkankegels freigelegt. Zu sehen sind Förderschlote, Lavaschichten und Schlacken des einstigen Vulkans. Innerhalb der Mosenberg-Reihenvulkangruppe liegt der Windsborn Kratersee. Hierbei handelt es sich nicht um ein Maar, sondern um den Ausbruchskrater eines Vulkans. Der See ist ein Paradies für seltene Pflanzen wie Fieberklee und Sumpfblutauge. Die besondere Schönheit des Kratersees und der umliegenden Eifellandschaft erschließt sich vom Kraterrand.
Nationalparks & Schutzgebiete in Vulkaneifel
Angelpark Barweiler Mühle
BarweilerUlmener Maar-Stollen
UlmenGerolsteiner Dolomiten
GerolsteinKindererlebnisprogramm "Ab durch die Hecke"
ZilsdorfHäufig gestellte Fragen
Landschaften von internationaler geowissenschaftlicher Bedeutung und Gebiete mit geologischen Stätten können als UNESCO-Geopark ausgezeichnet werden. Die Vulkaneifel ist ein Lehrbuch der Erdgeschichte, hat der Vulkanismus doch diese Landschaft geformt. Auch für Reisende hat die Vulkaneifel mit Maaren, Vulkankegeln und Mineralwasserquellen ihren Reiz.
Maare sind schüssel- oder trichterförmige Mulden vulkanischen Ursprungs und werden auch als Augen der Vulkaneifel bezeichnet. Entstanden sind die Maare durch Wasserdampfexplosionen beim Zusammentreffen von heißer Magma mit dem Grundwasser. In der Vulkaneifel gibt es wasserführende Maare und solche, die Hochmoore beherbergen oder bereits verlandet sind.